Was ist CBD/Hanf?

Was ist Cannabidiol (CBD)?
Im Zusammenhang mit Cannabis hört man vor allem von Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). 

CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid in der Hanf-Pflanze Cannabis Sativa/Indica. CBD hat im Gegensatz zu dem Cannabinoid THC keine berauschende Wirkung. Von CBD wird man nicht high, da es keine psychoaktive Wirkung hat.

Ist Cannabidiol (CBD) legal?
In der Bundesrepublik Deutschland und vielen anderen Ländern sind Cannabidiol (CBD) Produkte mit < 0,2% THC-Gehalt vollkommen legal und frei verkäuflich, der Käufer muss mindesten 18 Jahre alt sein.

Wie wirkt Cannabidiol (CBD)?
Was macht Cannabidiol (CBD) in meinem Körper? Cannabidiol (CBD) hat in unserem Körper eine Zuneigung zu unseren körpereigenen CB1 und CB2-Rezeptoren, die im Zusammenspiel mit unserem körpereigenen Endocannabinoid-System sehr wichtig sind. Cannabidiol (CBD) beeinflusst die CB1 und CB2-Rezeptoren und agiert so mit unseren körpereigenen Cannabinoiden, was zu positiven Effekten führen kann. Cannabidiol (CBD) hemmt den Abbau unseres körpereigenen Cannabinoids Anandamid. So besteht die Möglichkeit, unser körpereigenes Endocannabinoid-System wieder in Gang zu setzen.
 

CBD ist kein Wundermittel!

Die CBD Wirkung kann aber tatsächlich Hoffnung für Menschen mit Erkrankungen sein.

 

Welche Wirkung hat CBD?

Im Gegensatz zu THC hat CBD keinen berauschenden Effekt. Die wichtigsten Wirkungen allgemein betrachtet und auf einen Blick:

 

CBD kann schmerzlindernd wirken.
 

CBD kann bei Verspannungen helfen.

 

CBD kann Krebszellen eindämmen.

 

CBD kann bei Autismus helfen.

 

CBD kann bei Migräne helfen.

 

CBD kann bei Fibromyalgie unterstützend wirken.

 

CBD kann entzündungshemmend wirken.

 

CBD kann bei Akne helfen.

 

CBD kann entkrampfend wirken.

 

CBD kann bei Multiple Sklerose unterstützend wirken.

 

CBD kann stimmungsaufhellend wirken.

 

CBD kann bei Arteriosklerose helfen.

 

CBD kann Brechreiz mindern.

 

CBD kann bei Alzheimer helfen.

 

CBD reduziert die autoimmunen Entzündungsvorgänge bei Diabetes vom Typ 1.

 

CBD kann bei Osteoporose helfen.

 

CBD kann hilfreich bei Epilepsie sein.

 

CBD kann bei Arthritis helfen.

 

CBD kann die Lebensqualität von Parkinson-Patienten steigern.

 

CBD kann die Nikotin-Abhängigkeit bei Rauchern senken.

 

CBD kann bei Angstzuständen hilfreich sein.

 

CBD kann bei Reizdarm eine lindernde Wirkung haben.

 

CBD kann bei THC-induzierten Psychosen lindernd wirken.

 

CBD kann bei Schizophrenie wirksam sein.

 

CBD kann bei Asthma unterstützend wirken.

 

CBD kann bei Lampenfieber und sozialen Phobien hilfreich sein.

 

CBD kann bei ADHS helfen.

 

CBD kann appetithemmend wirken.

 

CBD kann bei Rheuma unterstützen.

 

CBD kann bei Schlafstörungen hilfreich sein.

 

CBD kann bei Depression helfen.

 

CBD kann bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) helfen.

 

CBD kann bei Stress helfen.

 

 



Hanf, wissenschaftlicher Name: Cannabis

Hanf ist eine Kulturpflanze, die ohne Einsatz von Pestiziden und Fungiziden wächst. Der Hanf bildet früh ein Blätterdach, welches das Wachstum von Unkräutern unterdrückt. Das Insektenleben ist so vielfältig, dass keine Art schädlich überhand gewinnen kann.

Hanf (Cannabis Sativa L.) ist eine der ältesten Nutz- und Heilpflanzen der Welt. In China wurde sie schon vor mindestens 10.000 Jahren kultiviert. Über Indien und die antiken Hochkulturen gelangte das Gewächs nach Europa. Älteste Funde aus unseren Breiten sind mehr als 5.000 Jahre alt.

Weltweit war und ist die Nutzpflanze vor allem wegen ihrer Stängel begehrt. Deren nahezu unverwüstliche Fasern werden zu Textilien und Papier, mittlerweile auch zu Dämmmaterialien und zu Verbundwerkstoffen beispielsweise für die Automobilindustrie verarbeitet.

Seit Urzeiten bekannt ist auch der hohe Nährwert der schmackhaften Samen. Dennoch spielt die Hanf-Nutzung im Lebensmittelbereich eine Nebenrolle.

Zum Anbau zugelassen sind in Deutschland nur Hanfsorten, deren THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt. THC steht für Tetrahydrocannabinol, das ist der psychoaktive Wirkstoff im Hanf, der für die berauschende Wirkung verantwortlich ist.

Die zugelassenen Nutzhanfsorten sind also nicht für die Herstellung von Marihuana oder Haschisch geeignet.

Hanf stellt grundsätzlich keine besonderen Ansprüche an die Bodenqualität und gedeiht fast überall. Zufriedenstellende Erträge bringt er jedoch nur auf tiefgründigen, humosen, kalkhaltigen und nährstoffreichen Böden mit geregelter Wasserversorgung. Der pH-Wert sollte neutral bis leicht basisch sein. Staunässe und verdichtete Böden mag er gar nicht. Auch sehr leichte Sandböden und schwere Tonböden sind eher ungeeignet. Die Pflanze wächst gut unter hiesigen Temperaturbedingungen und übersteht auch leichte Fröste.

Nutzhanf kann je nach Sorte und Wuchsbedingungen bis zu vier Meter hoch werden.

Zur Produktion von Hanföl (Salatöl) werden die Samen geerntet und ausgepresst. Im Öl aus Samen sind keine psychoaktiven Wirkstoffe enthalten, denn es handelt sich nicht um das ätherische Öl oder den Auszug aus dem Harz der Pflanze.

Samenlose Blüten mit hohem CBD Gehalt.

Die Produktion von Blüten ist viel anspruchsvoller als die Faser- und Samenproduktion, da ausschließlich weibliche Pflanzen kultiviert werden.

Um eine große Zahl von unbefruchteten Blütenständen zu erreichen muss verhindert werden, dass männliche Pflanzen die weiblichen bestäuben. Deshalb werden die männlichen Pflanzen eliminiert und es dürfen sich keine anderen Hanffelder in der Nähe befinden.

Da nur eine oder zwei Pflanzen pro Quadratmeter angestrebt werden, ist diese Kultur sehr anfällig auf Schnecken, Erosion und Beikräuter. Eine Unkrautbekämpfung ist unumgänglich und erfolgt durch sorgfältiges Hacken.

Was ist drin? Was macht Hanf ernährungsphysiologisch wertvoll.

Hanfsamen sind reich an Eiweiß und enthalten alle essentiellen Aminosäuren. Sie enthalten hochwertige Fettsäuren: Omega-6 Fettsäuren und Omega-3 Fettsäuren liegen im Verhältnis 3:1 vor. Das ist ein für den Körper sehr günstiges Verhältnis. Außerdem sind Hanfsamen reich an Vitamin E, B1, B2 und B6. Hoch ist zudem der Gehalt an Magnesium, Calcium, Phosphor und Eisen. Hanfsamen und -öl enthalten knapp 500 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Hanfprotein ist leicht verdaulich und gut verwertbar und kann als vollwertiger Ersatz für tierisches Eiweiß angesehen werden. Mit dieser Eigenschaft punktet Hanf besonders bei Vegetariern und Veganern.
Wichtig für Allergiker: Hanf ist gluten- und laktosefrei.